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Kultur im Rest der Welt In Bayreuth beginnen die Festspiele
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16:52 25.07.2018
Am Nachmittag starten die Richard-Wagner Festspiele in Bayreuth mit einer Lohengrin-Aufführung. Quelle: Daniel Karmann
Bayreuth

Eine Neuinszenierung der Oper „Lohengrin“ eröffnet am Mittwoch (16.00 Uhr) die Bayreuther Festspiele. Zuvor schreiten die prominenten Ehrengäste traditionell über den roten Teppich zum Königsportal des Festspielhauses: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und etliche Kabinettsmitglieder aus Berlin haben sich angesagt, ebenso Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der nach der Vorstellung zum Staatsempfang lädt.

Regie beim neuen Bayreuther „Lohengrin“ führt Yuval Sharon, die musikalische Leitung liegt in Händen von Musikdirektor Christian Thielemann. Die Titelpartie singt der polnische Startenor Piotr Beczala, nachdem vor rund drei Wochen Roberto Alagna kurzfristig abgesagt hatte. Anja Harteros ist als Elsa zu sehen und zu hören, zudem feiert die bekannte Wagner-Sängerin Waltraud Meier nach fast zwei Jahrzehnten ein Comeback in Bayreuth. Bühnenbild und Kostüme stammen vom bekannten Künstlerpaar Neo Rauch und Rosa Loy.

Am Dienstag gab Festival-Chefin Katharina Wagner bereits Details zu den Festspielen 2019 bekannt: Opernstar Anna Netrebko wird für zwei Vorstellungen als Elsa am Grünen Hügel debütieren. Der russische Maestro Valery Gergiev soll die Eröffnungspremiere „Tannhäuser“ dirigieren. Wer 2020 für die Neuproduktion des vierteiligen Mammutwerks „Ring des Nibelungen“ verantwortlich sein wird, ließ Wagner noch offen. Bei den Bayreuther Festspielen werden traditionell nur die Spätwerke Richard Wagners (1813-1883) aufgeführt.

Mit einem weiteren prominenten Namen können die Festspiele auch schon in diesem Jahr aufwarten: Weltstar Plácido Domingo wird erstmals im berühmten Orchestergraben dirigieren. Für ihn kehrt dreimal die „Walküre“ in der Regie von Frank Castorf auf den Spielplan zurück, unter anderem zum Abschluss der Festspiele am 29. August.

Barry Koskys „Meistersinger“ sind erneut zu sehen und zu hören, dazu „Parsifal“ in der Regie von Uwe Eric Laufenberg und „Tristan und Isolde“ in der Inszenierung von Katharina Wagner. Um im Jahr ohne die „Ring“-Tetralogie das Programm zu füllen, kehrt nach einigen Jahren Pause „Der fliegende Holländer“ von Jan Philipp Gloger auf den Spielplan zurück.

dpa

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