Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Kultur im Rest der Welt Nobelpreis für John Steinbeck war kein Favoritensieg
Nachrichten Kultur Kultur im Rest der Welt Nobelpreis für John Steinbeck war kein Favoritensieg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:21 03.01.2013
Der US-amerikanische Schriftsteller und Nobelpreisträger John Steinbeck (1966). Foto: dpa
Anzeige
Stockholm

Zwar hatten sich die Mitglieder der Akademie trotz Bedenken auf Steinbeck („Früchte des Zorns“, 1939; „Von Menschen und Mäusen“, 1937) geeinigt, einen klaren Favoriten habe es aber nicht gegeben.

Unter den weiteren Kandidaten waren damals die Dänin Karen Blixen, der französische Dramatiker Jean Anouilh oder die Briten Lawrence Durrell und Robert Graves. Sie galten insgesamt aber als schwächer und seien aus verschiedenen Gründen ausgeschieden. Blixen etwa, die Heldin des erfolgreich verfilmten Kenia-Epos' „Jenseits von Afrika“, war noch vor der Entscheidung gestorben.

In der Begründung für Steinbecks Nobelpreis hieß es später, seine Werke zeichneten sich durch eine einzigartige realistische Erzählkunst aus. Steinbeck hatte in seinen Büchern stets einfache Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Der Autor sozialkritischer Romane gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller der neueren amerikanischen Literatur. Seine Auszeichnung war 1962 aber in Schweden und den USA kritisiert worden. Seine jüngsten Werke seien nicht an die früheren Arbeiten herangekommen, hieß es.

Die Schwedische Akademie, die die Preisträger auswählt, hält die Dokumente über ihre Entscheidungen 50 Jahre lang unter Verschluss.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Erst mit 75 Jahren hat der Schauspieler Dustin Hoffman seine Furcht vorm Regieführen besiegt. Geholfen haben ihm dabei seine Ehefrau und seine Therapeutin, sagte der Oscar-Preisträger dem „Zeitmagazin“.

04.01.2013

Eigentlich sollte es ein Film über die legendär-eisige „Vogue“-Chefredakteurin Anna Wintour und die legendär-dicke September-Ausgabe ihrer Mode-Bibel werden.

04.01.2013

Kremlchef Wladimir Putin hat dem französischen Schauspieler Gérard Depardieu mit einem Ukas die russische Staatsbürgerschaft verliehen. Depardieu hatte sich zuvor über hohe Steuern für Reiche in Frankreich beschwert und seinen Wohnsitz nach Belgien verlegt.

03.01.2013
Anzeige