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Kultur im Rest der Welt Ost-Rocker und Matthias Reim auf Tour
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09:42 05.01.2018
Tourneeauftakt der Show „Rock Legenden 2018“ in Rostock mit (l-r) Claudius Dreilich von Karat, Matthias Reim, Dieter Birr (Puhdys) und Toni Krahl (City). Quelle: Bernd Wüstneck
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Rostock

„Verdammt ich lieb Dich“ traf auf „Alt wie ein Baum“ - und die rund 3 800 Besucher in der ausverkauften Rostocker Stadthalle waren schlicht begeistert. Mehr als drei Stunden lang konnten sie sich am Donnerstagabend an der Musik ihrer Kindheit und Jugend erfreuen.

Auf der Bühne: Die Bands Karat und City sowie Dieter Birr, der 47 Jahre lang Frontmann der Puhdys war. Sie nennen sich „Rocklegenden“ und standen schon oft gemeinsam auf der Bühne - doch nun ist ein Kollege aus dem Westen mit dabei. Mit Matthias Reim zusammen geben die Ost-Rocker insgesamt 23 Konzerte. In Rostock war Tour-Beginn.

Unter dem Motto „Rock Legenden 2018“ führt die Tournee hauptsächlich durch Ostdeutschland. Aber auch Hamburg, Stuttgart oder Nürnberg stehen auf dem Plan.

„Ich bin froh, dass das Jahr so toll startet“, sagte Karat-Sänger Claudius Dreilich zu Beginn des Abends im Norden des Ostens. Und danach ließen die Musiker kaum einen ihrer Uralthits aus. Ob der „Der blaue Planet“ (Karat), „Alt wie ein Baum“ (Puhdys) in einer akustischen Kurzversion oder „Am Fenster“ (City) - immer wurden die Bands vielstimmig von den Fans begleitet. Bei den meisten Songs zeigten sich die Besucher, ältere wie jüngere, textsicher.

Allerdings mussten die Musiker mit Schwächen der Technik kämpfen und City musste wegen eines kompletten Ausfalls für etwa fünf Minuten komplett von der Bühne. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Vor allem die Rockstücke von „Maschine“ Birr entschädigten für die schwache Technik zum Tourbeginn.

Höhepunkte waren die Songs, bei denen alle Musiker gemeinsam auf der Bühne standen. Gleich zu Beginn mit „Leuchtspuren“ ebenso wie zum Abschluss des Konzerts mit vier Stücken, inklusive eines Medleys. Dann waren 16 Musiker, die zusammen mehr als 60 Millionen Alben verkauft haben, versammelt.

Alle Bands beziehungsweise Künstler hatte die Bühne jeweils für rund 40 Minuten für sich, bis sich dann zum Schluss im fünften Teil alle gemeinsam zeigten. Immer wieder kamen einzelne Mitglieder anderer Bands auf die Bühne und begleiteten ihre Kumpels aus den alten Tagen - die Kumpels, mit denen sie in den vergangenen Jahren immer wieder gemeinsam aufgetreten waren. Dabei konnte auch Uwe Hassbecker, der eigentlich zu Silly, gehört an der Gitarre und Geige glänzen.

dpa

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