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Kultur im Rest der Welt Sextourismus in Ulrich Seidls „Paradies: Liebe“
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12:16 07.01.2013
Teresa Margarethe Tiesel, r.) und eine Freundin (Dunja Sowinetz) versuchen, den Hotelangestellten in Kenia für österreichische Sprichwörter zu begeistern. Foto: Neue Visionen Filmverleih
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Berlin

Im ersten Teil mit dem Titel „Paradies: Liebe“ entfaltet er eine bittere Satire um weiblichen Sextourismus. Der Film begleitet die 50-jährige Wienerin Teresa (Margarethe Tiesel) auf einer Reise nach Kenia. Von verlogener Romantik getrieben, heuert sie einen Einheimischen als Bettgenossen an. Dabei verwechselt sie Geschäft mit Liebe. Am Ende bleibt für alle Beteiligten nur trübe Ernüchterung. Der Film provozierte wegen seiner vielen schonungslosen Szenen im Vorjahr beim Festival in Cannes großes Aufsehen. (Paradies: Liebe, Österreich, Deutschland, Frankreich 2012, 120 Min., FSK ab 16, von Ulrich Seidl, mit Margarete Tiesel, Peter Kazungu, Inge Maux)

dpa

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