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Kultur im Rest der Welt „Split“ schafft es an die Spitze der US-Kinocharts
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10:32 23.01.2017
James McAvoy als Kevin in einer Szene aus dem Film „Split“. Quelle: Universal Pictures
New York

Der indisch-amerikanische Filmemacher M. Night Shyamalan hat mit „Split“ einen neuen Hit gelandet. Sein mit knapp zehn Millionen Dollar gedrehter Horrorthriller brachte schon am Startwochenende in Nordamerika das Vierfache an Gewinn ein.

Nach vorläufigen Hochrechnungen des „Hollywood Reporter“ vom Montag eroberte „Split“ mit 40,2 Millionen Dollar (37,5 Millionen Euro) den Spitzenplatz der US-amerikanischen und kanadischen Kinocharts.

Es ist die Story eines Psychopathen, der 24 Persönlichkeiten hat. Ganz besonders gefährlich für seine drei Gefangenen ist ein Wesen, das er zunächst noch unter Kontrolle hält. Gelingt es den jungen Frauen, sich rechtzeitig zu retten?

Der Extrem-Action-Thriller „xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“, der derzeit auch in Deutschland spielt, schaffte es mit 20 Millionen Dollar auf Platz zwei der nordamerikanischen Charts. Sein Star, Vin Diesel, soll die 2002 mit „xXx - Triple X“ und 2005 mit „xXx 2 - The Next Level“ fortgesetzte Serie von Regisseur D.J. Caruso wieder in Schwung bringen.  

„Unerkannte Heldinnen“, der Chartführer der vergangenen Woche, rutschte auf Rang drei ab. Das Drama von Theodore Melfi über eine Gruppe afroamerikanischer Nasa-Wissenschaftlerinnen läuft im Februar in deutschen Kinos an. Ihm folgt auf Platz vier der Trickfilm „Sing“, der sich bereits die fünfte Woche unter den bestbesuchten Filmen in Nordamerika hält.

Pech für den Golden-Globe-Gewinner „La La Land“: Die Musical-Romanze mit Emma Stone und Ryan Gosling fiel nach nur einer Woche auf Chartplatz zwei zurück ans Ende der Top Five. Auch das Bio-Drama „The Founder“ über den geistigen Vater der McDonald's-Kette, Ray Kroc, blieb hinter den Erwartungen zurück. Der Film von John Lee Hancock mit Michael Keaton in der Hauptrolle hat die besten Kritiken und hofft laut „Hollywood Reporter“ auf eine Oscar-Nominierung. Er kommt erst Ende April nach Deutschland. 

dpa

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