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Kultur im Rest der Welt „Star Trek“-Schauspieler Yelchin von eigenem Auto erdrückt
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14:16 21.06.2016
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Los Angeles

Der „Star Trek“-Star Anton Yelchin ist tot. Der Schauspieler sei vor seinem Haus in Los Angeles von seinem eigenen Auto erdrückt worden, teilte die Polizei mit.

Auch seine Sprecherin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Tod des Schauspielers. Yelchin sei am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) bei einem Autounfall ums Leben gekommen. „Seine Familie bittet darum, ihre Privatsphäre zu respektieren.“

Der Schauspieler habe in der steilen Einfahrt seines Hauses im Viertel Studio City in Los Angeles gestanden, als sein Auto aus zunächst ungeklärter Ursache losrollte und ihn gegen einen Zaun und einen Briefkasten drückte, hieß es von der Polizei. Ob der Motor während des Vorfalls lief, war zunächst unklar. Yelchin sei mit Freunden verabredet gewesen. Als er nicht erschien, fuhren sie zu seinem Haus und fanden die Leiche.

Der Schauspieler, der nur 27 Jahre alt wurde, war 1989 in der damaligen Sowjetunion geboren und als Baby mit seinen Eltern, beides früher professionelle Eiskunstläufer, in die USA gekommen. Schon als Teenager bekam Yelchin erste TV- und Kinorollen. Großen Erfolg feierte er 2009 mit der Rolle des Navigationsoffiziers Pavel Chekov in „Star Trek“. Auch in den Nachfolgefilmen „Star Trek: Into Darkness“ (2013) und „Star Trek: Beyond“ - der demnächst in die Kinos kommt - spielte er mit.

Regisseur J.J. Abrams, dessen Produktionsfirma Bad Robot die drei Filme produzierte, schrieb auf Twitter: „Du warst brillant. Du warst freundlich. Du warst verdammt witzig und höchst begabt. Und Du warst hier nicht annähernd lang genug. Vermisse Dich.“

„Ich habe Anton Yelchin so sehr geliebt“, schrieb „Star Trek“-Co-Star John Cho beim Kurznachrichtendienst Twitter. „Er war ein wahrer Künstler - neugierig, schön, mutig. Ein großartiger Freund und Sohn. Ich bin zerstört.“

Schauspielerin Anna Kendrick schrieb: „Das ist unwirklich. Anton Yelchin war so ein Talent. So ein großer Verlust.“ Schauspieler Chris Evans („The First Avenger: Civil War“) zeigte sich erschüttert. Yelchin sei brillant, freundlich, umsichtig und begabt gewesen. Fotograf Tyler Shields schrieb, dass er erst vor zwei Tagen mit Yelchin zu Abend gegessen und mit ihm noch darüber gesprochen habe, gemeinsam Filme zu drehen.

dpa

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