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Kultur im Rest der Welt „Star Wars“ dominiert nordamerikanische Kinocharts
Nachrichten Kultur Kultur im Rest der Welt „Star Wars“ dominiert nordamerikanische Kinocharts
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10:36 25.12.2017
Captain Phasma wird von Gwendoline Christie („Game of Thrones“) gespielt. Quelle: Lucasfilm/Disney
New York

Das Science-Fiction-Abenteuer „Star Wars: Die letzten Jedi“ ist über Weihnachten der Hit in Nordamerika geblieben. Am Wochenende um Heiligabend spielte der achte Teil der Weltraumsaga in den USA und Kanada 68,5 Millionen Dollar (57,7 Mio Euro) ein.

Dem Branchendienst „Box Office Mojo“ zufolge kommt der neue Teil der Reihe dort in nur zehn Tagen damit auf eine Einspielsumme von 365 Millionen Dollar (307,6 Mio Euro).

Schon am vorigen Wochenende hatte der Film die Kinos wie erwartet kräftig aufgewirbelt und war mit einer Einspielsumme von rund 220 Millionen Dollar (etwa 187 Mio Euro) zum Kassenschlager avanciert. Laut dem Magazin „Variety“ hat der Titel auf die vergangenen zehn Tage gerechnet den drittstärksten Start des Jahres 2017 hingelegt, nach „Die Schöne und das Biest“ und „Wonder Woman“.

Deutlich dahinter landete der Neueinsteiger „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ mit Dwayne Johnson, Jack Black und Kevin Hart. In der Neuauflage des Fantasy-Films von 1995 entdecken vier Schüler eine alte Videospielkonsole und werden als Avatare in das digitale Dschungel-Szenario gezogen. Bei einem Budget von 90 Millionen Dollar (75,8 Mio Euro) spielte der Film über das Weihnachts-Wochenende solide 34 Millionen Dollar (28,7 Mio Euro) ein.

Die Komödie „Pitch Perfect 3“, die die musikalische Geschichte der A-cappella-Sängerinnen Beca (Anna Kendrick) und Fat Amy (Rebel Wilson) fortsetzt, landete im Ranking auf dem dritten Platz. Der Film spielte 20,5 Millionen Dollar (17 Mio Euro) ein. Dahinter platzierte sich der Musical-Film „The Greatest Showman“, in dem Hugh Jackman den legendären Showmaster und Zirkus-Betreiber P.T. Barnum spielt, der als Mitbegründer des amerikanischen Showbusiness gilt.

Ein eher enttäuschendes Debüt legte „Downsizing“ hin, das bisher ehrgeizigste Projekt von Regisseur Alexander Payne. Matt Damon spielt darin einen gewöhnlichen Mann aus dem Mittleren Westen der USA, der sich mit moderner Technik auf etwa zwölf Zentimeter Körpergröße schrumpfen lässt, um wie ein König zu leben.

Die schwachen 4,6 Millionen Dollar (3,9 Mio Euro) Einspielsumme könnten teils auch auf umstrittene Bemerkungen Damons zur Debatte um sexuelle Übergriffe in der Filmindustrie zurückzuführen sein. Kritiker hatten Damon zuletzt vorgeworfen, Anschuldigungen gegen sexuell übergriffige Männer zu relativieren.

Disneys Zeichentrickfilm „Coco - Lebendiger als das Leben“ über einen mexikanischen Jungen, der auf der Suche nach einem Familiengeheimnis im Reich der Toten landet, rutschte auf den sechsten Platz ab.

dpa

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