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Kultur im Rest der Welt Star der Party mit 72 - Bowie-Geburtstagsfeier in Berlin
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08:15 11.01.2016
Toningenieur Eduard Meyer heute und im Jahr 1981 am Mischpult. Quelle: Britta Pedersen
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Berlin

Der heimliche Held des Abends war sogar noch etwas älter als der Weltstar, um den es bei der Geburtstagsparty an prominenter Stelle in Berlin eigentlich ging.

Eduard Meyer (72), Toningenieur der berühmten Hansa-Studios unweit des Potsdamer Platzes (heute Meistersaal), stand am Freitag beim Fest zum 69. Geburtstag von David Bowie im Mittelpunkt. 

„Das ist die Bestätigung meines Lebenswerks“, sagte der weißhaarige Mann, der vor fast 40 Jahren den Sound von Bowies Berliner Avantgarde-Rockalben „Low“ und „Heroes“ mitgeprägt und so Musikgeschichte geschrieben hatte. Der seit langem zurückgezogen in New York lebende Brite Bowie habe ihm mal eine E-Mail geschrieben, er wolle „den Hintern hochkriegen und wieder nach Berlin kommen“, sagte Meyer. „Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr zum 70. Geburtstag.“

Dieses Jahr hat Bowie jedoch gerade erst ein neues Album veröffentlicht, das Kritiker zu den besten einer fast 50-jährigen Karriere zählen: „Blackstar“ ist ein abenteuerlicher Hybrid aus wuchtigem Rock und modernem Jazz.

Die Platte wurde in Berlin bei der offiziellen deutschen „Release-Party“ in Gänze präsentiert, ehe Bowies Ex-Toningenieur von den gemeinsamen Zeiten in der damals noch isolierten Metropole der 70er Jahre erzählen durfte. „Der wusste immer genau, was er wollte“, so der inzwischen in Ostwestfalen lebende Meyer über den Sänger, Songschreiber und unermüdlichen Klangforscher Bowie.

Die Berliner Bowie-Tage gehen am Wochenende mit einer Fanclub-Feier (Samstag) sowie Führungen in den früheren Hansa-Studios und - je nach Wetterlage - einem „Bowie-Walk“ durch Berlin (Sonntag) zu Ende.

dpa

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