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Kultur im Rest der Welt Suhrkamp: „Name der Rose“ wurde für 15 000 Mark angeboten
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12:33 21.02.2016
Der Suhrkamp-Verlag lehnte das Manuskript von Umberto Ecos späterem Welterfolg „Der Name der Rose“ ab - womöglich, ohne es gelesen zu haben. Quelle: Epa/boris Roessler
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Berlin

Der Suhrkamp-Verlag hätte das Manuskript von Umberto Ecos Welterfolg „Der Name der Rose“ nach den Worten seines Cheflektors Raimund Fellinger einst für 15 000 Mark kaufen können - und lehnte ab.

„(Verleger Siegfried) Unseld wollte nur 12 000 bezahlen“, sagte Fellinger dem Magazin der „Süddeutschen Zeitung“. „Der Hintergrund war, dass wir zwei Bücher von Eco in unserem Wissenschaftsprogramm hatten. Von denen hatten wir nur 800 Stück verkauft. Da stellte sich die Frage: Wie kommt ein Semiotik-Professor dazu, einen Roman zu schreiben und so viel Geld zu verlangen? Das war Pech.“

Auf die Frage, ob jemand bei Suhrkamp den später millionenfach verkauften Roman vor der Absage gelesen habe, sagte Fellinger: „Eher nicht.“


Raimund Fellinger bei Suhrkamp

dpa

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