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Trauriger Rekord: 88 Journalisten und 47 Blogger getötet

Berlin Trauriger Rekord: 88 Journalisten und 47 Blogger getötet

Die Zahl der weltweit getöteten Journalisten hat 2012 einen traurigen Rekord erreicht - und unter den Opfern sind immer mehr Blogger. Insgesamt starben mehr als 130 Berichterstatter, teilte die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) mit.

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Die japanische Journalistin Mika Yamamoto wurde im August im syrischen Aleppo getötet. Foto: Everett Kennedy Brown

Berlin. Die Zahl der hauptberuflichen Journalisten, die bei der Arbeit umkamen, wuchs dieses Jahr dramatisch von 66 auf 88. Nie war die Statistik so blutig, seit „Reporter ohne Grenzen“ 1995 seine erste Bilanz veröffentlichte. Auch die Zahl der getöteten Blogger stieg rapide von 5 auf mindestens 47 - davon 44 allein in Syrien.

„Zu den enorm hohen Opferzahlen haben vor allem der Syrien-Konflikt, die Gewalt der Taliban in Pakistan und der Bürgerkrieg in Somalia beigetragen“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske. Die Bürgerkriegsländer Syrien und Somalia sowie das von den Taliban und Stammesrivalitäten destabilisierte Pakistan gehörten 2012 zu den gefährlichsten Orten für Journalisten, heißt es in der offiziellen Jahresbilanz. Auf gleicher Stufe stünden Mexiko und Brasilien, wo Drogenkartelle und Banden die Staatsmacht herausforderten.

Allein in Syrien wurden den Zahlen zufolge mindestens 17 Journalisten, 44 Blogger und Bürgerjournalisten und vier Medienmitarbeiter getötet. „Die Gewalt, mit der das Regime von Baschar al-Assad gegen Aufständische vorgeht, traf Journalisten und Blogger als Zeugen der Bluttaten schwer“, teilte ROG mit. „Doch auch bewaffnete Oppositionelle, die ebenfalls kaum Kritik dulden, griffen Journalisten an und diffamierten sie als Spione. Die Polarisierung der Medien, Propaganda und Manipulation, die extreme Gewalt und technische Hürden machen unabhängigen Journalismus in Syrien fast unmöglich.“

Die meisten inhaftierten Journalisten und Blogger zählte Reporter ohne Grenzen 2012 in der Türkei, wo sich die Zahl der Festnahmen seit der Verschärfung des Kurdenkonflikts verdoppelt habe - sowie in China, wo die Regierung die Zensur vor dem Parteitag enorm verschärft habe. Zahlreiche Journalisten säßen zudem in Syrien und im Iran im Gefängnis sowie in Eritrea, das seit Jahren den letzten Platz auf der ROG-Rangliste einnehme.

dpa

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