Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Kultur im Rest der Welt US-Regiepreise: Greta Gerwig und del Toro nominiert
Nachrichten Kultur Kultur im Rest der Welt US-Regiepreise: Greta Gerwig und del Toro nominiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:12 12.01.2018
Einen Golden Golbe hat Guillermo del Toro bereits in der Tasche. Kann er sich bei den DGA Awards auch gegen Christopher Nolan, Greta Gerwig, Martin McDonagh und Jordan Peele durchsetzen? Quelle: Kevin Sullivan/zuma Wire
Los Angeles

Die Schauspielerin und Regisseurin Greta Gerwig hat mit ihrer Tragikomödie „Lady Bird“ Chancen auf ihre erste Auszeichnung der US-Regisseursvereinigung.

Die Directors Guild of America (DGA) nominierte die Kalifornierin und vier weitere Filmemacher am Donnerstag für den renommierten Preis. Die DGA-Awards werden am 3. Februar in Beverly Hills zum 70. Mal verliehen.

Erstmals in dem Rennen um die DGA-Preise sind auch der irische Regisseur Martin McDonagh („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“), der Mexikaner Guillermo del Toro („Shape of Water - Das Flüstern des Wassers“) und der Afroamerikaner Jordan Peele („Get Out“). Mit dem Kriegsfilm „Dunkirk“ holte der Brite Christopher Nolan seine vierte Nominierung nach „Inception“ (2010), „The Dark Knight“ (2008) und „Memento“ (2001). 

Del Toro war am Sonntag bei der Golden-Globe-Gala zum besten Regisseur gekürt worden. Da hatte unter anderem auch der Hollywood-Veteran Steven Spielberg mit seinem Politdrama „Die Verlegerin“ Gewinnchancen. In seiner Laufbahn war Spielberg bereits elfmal vom DGA-Verband nominiert worden - drei Trophäen hat er gewonnen - doch diesmal ging er leer aus.

Gerwig ist erst die achte Frau, die von dem Regieverband nominiert wurde, nach Kolleginnen wie Barbra Streisand, Jane Campion und Sofia Coppola. Kathryn Bigelow war 2010 die erste Frau, die mit dem Kriegsthriller „Tödliches Kommando - The Hurt Locker“ den DGA-Preis und auch als erste Filmemacherin überhaupt den Regie-Oscar gewann.

Der amerikanische Komiker und Produzent Jordan Peele, der mit dem sozialkritischen Gruselfilm „Get Out“ sein Regie-Debüt gab, ist erst der vierte schwarze Spielfilmregisseur mit einer DGA-Nominierung. Vor ihm hatten das Lee Daniels („Precious“), Steve McQueen („12 Years a Slave“) und im vorigen Jahr Barry Jenkins mit „Moonlight“ geschafft.

Die DGA-Preise gelten als zuverlässiger Indikator für die spätere Oscar-Verleihung. 2017 hatte Damien Chazelle mit dem Filmmusical „La La Land“ erst die DGA-Trophäe und dann den Regie-Oscar gewonnen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beruflich ist ein gutes Jahr für Mary J. Blige. Die Grammy-Preisträgerin baut ihre Karriere als Schauspielerin weiter aus. Nun hat die Sängerin auch einen Stern in Hollywood.

12.01.2018

Mickey Mouse hatte schon die Ehre, jetzt ist seine Freundin Minnie Mouse an der Reihe: die weltberühmte Disney-Cartoon-Mäusedame soll auf dem berühmten „Walk of ...

12.01.2018

Der Film „Aus dem Nichts“ des Hamburger Regisseurs Fatih Akin hat in Hollywood einen weiteren Preis gewonnen.

12.01.2018