Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Kultur im Rest der Welt Wechsel an der Kino-Spitze: „Pets“ vor „Ghostbusters“
Nachrichten Kultur Kultur im Rest der Welt Wechsel an der Kino-Spitze: „Pets“ vor „Ghostbusters“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:22 18.07.2016
Anzeige
New York

Trotz eines starken Starts hat die Neuauflage der Science-Fiction-Komödie „Ghostbusters“ sich nicht an der Spitze der US-Kinocharts halten können und ist auf dem zweiten Platz hinter „Pets“ gelandet.

Der Animationsfilm mit tierischen Helden spielte am zweiten Wochenende nach seinem Start 50,5 Millionen Dollar (45,7 Mio Euro) ein und damit etwas mehr als der neu gestartete Film um die legendären Geisterjäger, der 46 Millionen Dollar (41,6 Mio Euro) schaffte. Dem Branchendienst „Box Office Mojo“ zufolge hatte „Ghostbusters“ zunächst vorn gelegen.

Die Komödie „Pets“, die am 28. Juli in Deutschland startet, erzählt davon, was Haustiere in Abwesenheit ihrer Besitzer tun. Als weiterer Animationsfilm um eine Gruppe niedlicher Tieren hält sich „Findet Dorie“ auf Platz vier mit 11 Millionen Dollar (10 Mio Euro). Insgesamt spielte die Fortsetzung von „Findet Nemo“ dieses Jahr bereits 445,5 Millionen Dollar (403 Mio Euro) ein und ist damit der erfolgreichste in diesem Jahr gestartete Film in den USA. Animierte Filme mit sprechenden Tiere scheinen ein Erfolgsrezept zu sein. So zählt auch das animierte Tier-Abenteuer „Zootopia“ zu einem der erfolgreichsten Filmen des Jahres.

Die Neuauflage des „Ghostbusters“-Klassikers aus den 1980er-Jahren hatte in den USA seit Wochen für Gesprächsstoff gesorgt. Im New Yorker Stadtteil Brooklyn hatte das Filmstudio Sony ein Lagerhaus vorübergehend zu einer alten Feuerwache umfunktioniert, in der Fans selbst zu Geisterjägern ausgebildet werden konnten. Manhattan wird im neuen „Ghostbusters“-Film, der Anfang August in Deutschland anläuft, wieder von Geistern bedroht.

Anders als im Klassiker werden die Geisterjäger diesmal von Frauen dargestellt, gespielt von Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones. Aber auch die früheren Hauptdarsteller Bill Murray und Dan Aykroyd sind wieder zu sehen, die sich beide für die weibliche Nachbesetzung ihrer Rollen stark gemacht hatten. Die Entscheidung hatte in der Filmwelt lange für Diskussionen gesorgt.

Von Zuschauern erntete der von Regisseur Paul Feig gedrehte Film gemischte Kritiken. Ivan Reitman, der den Klassiker von 1984 gedreht hatte, unterstützte den neuen „Ghostbusters“-Film als Produzent. Auch „Thor“-Darsteller Chris Hemsworth ist zu sehen.

Plätze drei und fünf der nordamerikanischen Kinocharts belegten die „Legend of Tarzan“ (11,1 Millionen Dollar) und die derbe Komödie „Mike and Dave Need Wedding Dates“ (7,5 Millionen Dollar) mit Zac Efron.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

20 Jahre nach „Independence Day“ schickt Hollywood-Regisseur Roland Emmerich wieder gigantische Raumschiffe auf die Reise.

19.07.2016

„Who you gonna call? Ghostbusters!“ Der Streifen aus den 1980ern gehört längst zum Kultprogramm, nun erobern die Geisterjäger die Kinoleinwände noch einmal.

18.07.2016

Die „Nijinsky-Gala“ ist jedes Jahr der krönende Abschluss der Hamburger Ballett-Tage. In diesem Jahr stand das fünfstündige Ballett-Ereignis im Zeichen charismatischer Persönlichkeiten.

19.07.2016
Anzeige