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ESC-Sieger Sobral nach Herz-OP aus Krankenhaus entlassen

Gut erholt ESC-Sieger Sobral nach Herz-OP aus Krankenhaus entlassen

Der seit früher Kindheit an Herzschwäche leidende Portugiese durfte nach einer Herztransplantation wieder nach Hause. Vielleicht kann er jetzt sogar beim Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) dabei sein.

Der Sänger hat sich nach einer Herz-OP gut erholt.

Quelle: Julian Stratenschulte

Lissabon. Knapp fünf Wochen nach einer Herztransplantation ist ESC-Gewinner Salvador Sobral (28) in Portugal aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Sänger habe sich nach dem Eingriff vom 8. Dezember „sehr gut und ohne Komplikationen erholt“.

Sobral sei am Donnerstagabend nach Hause geschickt worden, teilten Sprecher am Freitag auf Sobrals Facebookseite mit. Damit steigen die Chancen, dass der 28-Jährige beim Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) am 12. Mai in Lissabon dabei sein kann.

Wie es in der Mitteilung weiter hieß, benötigt der Künstler allerdings auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus Santa Cruz in Carnaxide bei Lissabon viel Ruhe. Er müsse größere Menschengruppen vorerst meiden. „Vermeiden wir die Umarmungen. Seit langem schon fühlt sich Salvador von allen umarmt“, hieß es.

Am 13. Mai 2017 hatte Sobral in Kiew mit der Jazz-Ballade „Amar Pelos Dois“ (Liebe für zwei) den ESC gewonnen. Den Song hatte ihm seine Schwester Luísa geschrieben. Der frühere Psychologiestudent gab danach zunächst zahlreiche Konzerte.

Aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit sagte er Ende August aber unerwartet mehrere Auftritte ab. Am 8. September gab der Sprössling einer Adelsfamilie in Estoril bei Lissabon ein vorerst letztes Konzert, das er „Ate já“ (Bis bald) betitelte. Auf der Bühne brach Sobral mehrfach in Tränen aus.

Sein vorerst letztes persönliches Statement hatte der seit früher Kindheit an einer Herzschwäche leidende Portugiese am 28. Dezember gegeben, nachdem er an dem Tag seinen 28. Geburtstag mit Freunden und Angehörigen im Krankenhaus gefeiert hatte. „Heute habe ich viele Videos, Briefe und E-Mails von Euch allen bekommen. Was für eine Freude!“, schrieb er. Sobral verabschiedete sich von seinen 280 000 Followern mit einem „Bis bald“. 

dpa

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