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Neu im Netz Google weitet Testprogramm für Daten-Brille aus
Nachrichten Medien Neu im Netz Google weitet Testprogramm für Daten-Brille aus
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11:15 07.11.2013
In den USA könnten bald bis zu 40 000 Leute mit der Datenbrille Google Glass auf der Nase herumlaufen. Der Konzern will die Zahl der Nutzer in seinem Testprogramm vervierfachen. Foto Jens Kalaene Foto: Jens Kalaene
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Mountain View

Google weitet das Testprogramm für seine Computer-Brille Glass drastisch aus. Jeder bisherige Testnutzer werde die Möglichkeit bekommen, bis zu drei weitere Leute einzuladen, kündigte der Internet-Konzern am späten Montag an.

Nach Angaben von Mitte September hatten rund 10 000 Nutzer Google Glass zur Probe erhalten. Zudem wird Google in diesem Jahr eine neue Version der Datenbrille verteilen. Sie werde mit der Zeit auch für Brillenträger geeignet sein, wenn neue Linsen-Aufsätze verfügbar sind. Zusätzlich bekommt sie einen Ohrhörer, hieß es.

Bislang wurde der Ton über den Schädelknochen übertragen. Nutzer der ersten Version werden ihre Geräte umtauschen können. Google hatte die „Glass Explorer“ genannten Testnutzer aus einer Vielzahl von Interessenten ausgesucht, sie mussten 1500 Dollar für das Gerät bezahlen.

Google Glass trägt auf einer Konstruktion ähnlich eines Brillengestells einen kleinen Bildschirm über dem rechten Auge, auf dem zum Beispiel Routenanweisungen oder Informationen aus dem Internet eingeblendet werden können. Die Brille reagiert auf Sprachbefehle und kann mit einer Kamera Fotos und Videos aufnehmen. Diese Funktion löste Sorgen um den Schutz der Privatsphäre aus.

Das Unternehmen macht noch keine Angaben dazu, wann Google Glass regulär auf den Markt kommen könnte. Verwaltungsratschef Eric Schmidt hatte im Frühjahr angedeutet, dass bis dahin mindestens ein Jahr vergehen dürfte. Der Fernsehsender CBS berichtete vor wenigen Tagen, Google wolle ein schwimmendes Marketing-Center für Glass vor San Francisco einrichten. Ein Bestätigung dafür gibt es nicht. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ experimentiert auch Google-Rivale Microsoft mit Prototypen einer Datenbrille.

Google-Blogeintrag

dpa

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