Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Neu im Netz Spotify führt offenbar Blockier-Funktion ein
Nachrichten Medien Neu im Netz Spotify führt offenbar Blockier-Funktion ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:38 22.01.2019
Keine Lust auf einen bestimmten Sänger? Mit Spotifys neuer Blockier-Funktion soll man die Musik eines Künstlers bald ganz ausblenden können. Quelle: Mikko Stig/Lehtikuva/dpa
Stockholm

Manchmal will man die Musik eines bestimmten Künstlers einfach nicht hören. Vielleicht, weil man die Stimme grausig findet, mit dem Songwriting nicht klarkommt oder auch, weil man es kategorisch ablehnt, den Künstler in irgendeiner Form zu unterstützen. Für solche Fälle plant der Musikstreaming-Dienst Spotify Berichten zufolge nun eine neue Blockier-Funktion.

Mit der „Don’t play this artist“-Funktion (auf deutsch: „Diesen Künstler nicht mehr spielen“) kann man unterbinden, dass die Lieder eines Künstlers oder einer Band jemals aus den eigenen Lautsprechern schallen. Denn die neue Blockier-Funktion verhindert auch, dass Songs eines Künstlers beispielsweise aus Playlists wie „Dein Mix der Woche“ oder den Charts abgespielt werden. Sperren lässt sich ein Künstler über das „...“-Menü, wie „Thurrott“ berichtet. Möchte man doch ein Lied des Künstlers hören, muss man ihn erst wieder entsperren.

Proteste um R. Kelly

Noch 2017 hatte sich Spotify dagegen entschieden, Nutzern die Möglichkeit zu geben, einzelne Künstler zu sperren oder zu verstecken. Allerdings überarbeitete Spotify im Mai seine Richtlinien zum Umgang mit Hass und Gewalt – und verbannte dabei auch die Musik von R. Kelly. Eine Dokumentation vor zwei Wochen hat den Missbrauchsvorwürfen gegen den Sänger nun wieder neue Aufmerksamkeit gegeben – und so vielleicht auch bei Spotify ein Umdenken bewirkt.

Noch ist unklar, wann die Funktion dem Großteil der Nutzer zur Verfügung stehen wird. Bisher scheinen nur einzelne Nutzer mit iOS-Betriebssystemen die Blockier-Funktion verwenden zu können.

Von RND/asu

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Whatsapp will gegen Desinformationen und Gerüchte vorgehen. Deshalb schränkt der Messenger-Dienst nun erneut die Zahl der Weiterleitungen ein – auf fünf statt 20.

22.01.2019

Microsoft stellt den Support für Windows 10 Mobile ein. Wer das Smartphone-Betriebssystem nutzt, dem empfiehlt Microsoft den Wechsel – zu Android oder iOS.

22.01.2019

Apple darf in seinem Patentstreit mit dem Chipkonzern Qualcomm nicht mehr behaupten, dass nach einem Verkaufsverbot für bestimmte iPhone-Modelle in Deutschland alle Telefone bei Mobilfunk-Anbietern und anderen Händlern verfügbar bleiben. Das hat Qualcomm per einstweiliger Verfügung erreicht.

21.01.2019