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Bauern-Klage gegen Knickschutz Abrüsten

Viel ist nicht geblieben von der Dialog-Kultur des Grünen Landwirtschaftsministers. Zu gern hätte Robert Habeck alle Beteiligten eingebunden, Umweltschutz und Landwirtschaft versöhnt.

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Schwerer Schaden

Von Wolfram Hammer

Viel ist nicht geblieben von der Dialog-Kultur des Grünen Landwirtschaftsministers. Zu gern hätte Robert Habeck alle Beteiligten eingebunden, Umweltschutz und Landwirtschaft versöhnt. Jetzt ziehen die Bauern wegen eines Knickerlasses gegen ihn vor Gericht.

Selbst wenn man den strengeren Knickschutz im Kern für richtig hält: Die Wut der Bauern ist nur allzu verständlich. Da ist die zuletzt eben doch wieder oberlehrerhafte Art, mit der Grünen-Politiker alle Landwirte für Knick-Frevel einzelner in Haftung nehmen. Und da ist das Dauerfeuer, das Grüne Bundestagswahlkämpfer derzeit auf die Bauern niederprasseln lassen, sie als Massentierhalter und „Qualzüchter“ abqualifizieren, ihnen „Drogenhandel im Stall“ andichten. Dass die übergroße Mehrheit der Landwirte uns mit ihren Produkten heute so gut und gesund ernährt, wie keine Generation vor uns, wird auf der Jagd nach Wählerstimmen verschwiegen. Auf der Strecke bleibt die Chance auf gemeinsam verabredeten Naturschutz. Kluge Politik geht anders. Die Grünen müssten dafür als erstes einmal verbal abrüsten.

LN

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