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Absurdes Theater

Streit um Glyphosat-Zulassung Absurdes Theater

Der Glyphosat-Kompromiss der Brüsseler Kommission ist akzeptabel. Eine begrenzte Verlängerung der Erlaubnis, um Zeit für eine neue Studie zur Krebsgefahr erstellen zu lassen, macht Sinn.

Der Glyphosat-Kompromiss der Brüsseler Kommission ist akzeptabel. Eine begrenzte Verlängerung der Erlaubnis, um Zeit für eine neue Studie zur Krebsgefahr erstellen zu lassen, macht Sinn. Und da einige EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland es vorziehen, für ihre innenpolitischen Streitigkeiten die europäische Bühne zu wählen, muss die Brüsseler Kommission am Ende selbst handeln.

 

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Von Detlef Drewes

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Glyphosat muss überprüft werden – das ist keine Frage. Ernten müssen aber auch geschützt werden, auch das ist klar. Wenn Pflanzenschutzmittel generell nicht mehr verwendet werden sollen, dann ist das eine grundsätzliche Entscheidung.

Doch der Streit um Glyphosat eskaliert zum absurden Theater. Das taktische Spielchen mit Stimmenthaltungen in Brüssel, um in Berlin Ruhe zu haben, bringt nichts. Eine Regierungskoalition ist dazu da, sich zu verständigen, nicht offene Fragen zu hinterlassen. Deutschland kann sich nicht entscheiden, was es will: Pflanzenschutzmittel oder ökologische Wende? Da gibt es am Ende nur Ja oder Nein, aber keine Enthaltung.

LN

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