Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Alheits Schweigen

Vorbestrafte Friesenhof-Betreuer Alheits Schweigen

Es nimmt kein Ende. Man hatte gehofft, im Friesenhof-Skandal sei das ganze Maß an Behördenversagen aufgedeckt.

Voriger Artikel
Tappen im Dunklen
Nächster Artikel
Neues Denken nötig

Von Wolfram Hammer

Es nimmt kein Ende. Man hatte gehofft, im Friesenhof-Skandal sei das ganze Maß an Behördenversagen aufgedeckt. Da wird auch noch bekannt: Das Sozialministerium wusste von vorbestraften Betreuern im Mädchenheim. In einem Führungszeugnis, das Kiel vorlag, tauchte gleich eine ganze Liste von Delikten auf — Betrügereien, Fahren ohne Führerschein, später Bedrohung und unerlaubtes Führen einer Schusswaffe.

Wenn solche Delikte wirklich nicht ausreichen, um eine Einstellung als Betreuer in einem Heim zu verhindern, wie das Ministerium jetzt beteuert, müssen Gesetze geändert werden. Sofort. Vor allem aber hätten die Mitarbeiter der Heimaufsicht spätestens ab diesem Zeitpunkt besonders hellhörig werden müssen, als Berichte über Misshandlungen und Übergriffe von Betreuern auf Mädchen auftauchten. Doch nichts Wirksames geschah.

Man fragt sich: In wie vielen Heimen im Land sind die Zustände noch so? Wie will die Behörde Übergriffe auf Kinder denn da verhindern? SPD-Sozialministerin Kristin Alheit schweigt dazu — viel zu lange schon.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Lübeck zahlt Studenten künftig 100 Euro Begrüßungsgeld. Eine gute Idee?

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. Klicken Sie hier, um die Galerie für den Dezember 2017 zu sehen!