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Armutszeugnis

Das Rentensystem ist am Ende Armutszeugnis

Jahrzehnte hart arbeiten — und dann im Alter mit der Rente nur so gerade über die Runden kommen? Für viele Menschen ist das eine echte Bedrohung.

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Von Udo Harms

Jahrzehnte hart arbeiten — und dann im Alter mit der Rente nur so gerade über die Runden kommen? Für viele Menschen ist das eine echte Bedrohung. Verdi will Altersarmut deshalb zum Kampagnenthema machen. Zur Wahrheit gehört, dass viele Arbeitnehmer längst wissen, dass die Rente kaum reichen wird. Sie setzen deshalb auf eine private Altersvorsorge. Die gesetzliche Rente allein garantiert nicht den gewohnten Lebensstandard.

Das Rentensystem gerät aber an seine Grenzen: Weil immer mehr Rentnern immer weniger Beitragszahler gegenüberstehen. Das System braucht mehr Geld und deshalb auch mehr Beitragszahler. Ein wenig Hoffnung für das Rentensystem bringen die Flüchtlinge, die jetzt ins Land kommen: Gelingt ihre Integration in den Arbeitsmarkt, könnten sie genau die Beitragszahler werden, die später die Renten sichern. Aber auch darauf darf man sich natürlich nicht verlassen. Am Ende hilft nur die private Vorsorge. Je früher, desto besser. Auch wenn das für das gesetzliche Rentensystem ein Armutszeugnis ist.

LN

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