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Seehofer zu Besuch in Ungarn Auf krummen Touren

Horst Seehofer geht wieder auf Reisen. Und wieder wird er das Blitzlichtgewitter genießen.

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Von Matthias Koch

Horst. Seehofer geht wieder auf Reisen. Und wieder wird er das Blitzlichtgewitter genießen. Letztes Mal war‘s in Moskau an der Seite von Wladimir Putin — des mächtigsten Gegenspielers von Angela Merkel in den Krisen um Syrien, Flüchtlingsströme und dem drohenden Zerfall der EU.

Diesmal trifft er in Ungarn Premierminister Victor Orban, den profiliertesten Merkel-Gegner innerhalb der EU. Orban ist gerade dabei, seinem Land einen illiberalen neuen Stempel aufzudrücken, freiheitsfeindlich und antieuropäisch. Orban drangsaliert die Medien, mobilisiert die Straße gegen die EU: Per Volksabstimmung will er verhindern, dass Ungarn 2000 Flüchtlinge aus einem Kontingent vom 160 000 aufnimmt. Orban will eine nationale Lösung, keine europäische.

Die aber liegt im deutschen Interesse. Wenn Seehofer jetzt, wenige Tage vor dem EU-Sondergipfel , den „lieben Viktor“ umarmt, muss er wissen, was er tut. Lange wird er nicht mehr CSU-Chef sein. Und das Geschichtsbuch hält für jene, die sich in historisch wichtigen Phasen auf Abwege verirrt haben, keine Ehrenplätze bereit.

LN

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