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Ausgaben für Bildung sind gut angelegtes Geld

Kommentar Ausgaben für Bildung sind gut angelegtes Geld

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Ländervergleich gibt Schleswig-Holstein wenig Geld für seine Schulen aus. Noch schlechter stehen nur Nordrhein-Westfalen und das Saarland da.

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Ein Kommentar von Julia Paulat.

Nun ist die Summe der Ausgaben nicht allein entscheidend für den Bildungserfolg. Beim Bildungsmonitor 2015 etwa lag Hamburg auf dem drittletzten Platz aller Länder — obwohl doch der benachbarte Stadtstaat sehr viel Geld für seine Schüler ausgibt.

Wichtig für die Schulqualität sind vor allem engagierte Lehrer und Lehrerinnen, die bereit sind, mit den Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Und da spielt Geld dann eben doch eine Rolle. Denn Lehrer, die ständig am Limit sind, weil sie Vertretungsstunden und zusätzliche Aufgaben übernehmen müssen, werden die Schüler nicht gut unterrichten können.

Es ist richtig — auch in Zeiten knapper Kassen — mehr Geld in die Bildung zu stecken. Das ist gut angelegtes Geld. In Schleswig-Holstein sind die Ausgaben je Schüler seit 2005 um 1000 Euro gestiegen — das sind 600 Euro weniger als im Bundesschnitt. Schade.

Ein Kommentar von Julia Paulat

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