Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Ausgespielt

HSV Handball am Abgrund Ausgespielt

Das Insolvenzverfahren ist eröffnet, dazu noch die Vorwürfe des Lizenzbetrugs und der Insolvenzverschleppung — der HSV Handball hat ausgespielt. Ein Schlussstrich, längst überfällig.

Voriger Artikel
Tappen im Dunklen
Nächster Artikel
Neues Denken nötig

Von Jens Kürbis

Das Insolvenzverfahren ist eröffnet, dazu noch die Vorwürfe des Lizenzbetrugs und der Insolvenzverschleppung — der HSV Handball hat ausgespielt. Ein Schlussstrich, längst überfällig.

Auch wenn es für Angestellte und Fans bitter, für die Bundesliga ein Rückschlag ist — es ist auch eine Erlösung. Dreizehneinhalb Jahre nach dem Erstliga-Umzug von Lübeck in den Volkspark war die Story des HSV nur so lange eine Erfolgsgeschichte, wie Andreas Rudolph zahlte. 30, 40, 50 Millionen Euro — wie viel der Ahrensburger Unternehmer investiert hat, weiß keiner genau. Der Mäzen bekam dafür, was er wollte: Meisterschaft, Champions League, Anerkennung, Macht. Nichts lief beim HSV ohne ihn. Doch als er die Lust am Zahlen verlor, rettete sich der Klub stets nur mit Mühe zu einer neuen Lizenz. Das Denkmal Rudolph bröckelte, jetzt ist es zerstört.

Es ist auch ein Weckruf für die Liga, das Modell Mäzen und die Lizenzrichtlinien zu hinterfragen. Für den HSV ist es die Chance eines Neuanfangs — auf kleiner Bühne. Mit neuen Partnern, breit aufgestellt, transparent und ehrlich.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Am Sonntag, 5. November, sind Bürgermeister-Wahlen in Lübeck. Gehen Sie hin und geben Ihre Stimme ab?

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Oktober 2017.