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Aussichtsloser Kampf

Florierender Cannabis-Anbau Aussichtsloser Kampf

Der Boom des Millionengeschäfts mit Cannabis zeigt nur eines: Mit ihrer Unfähigkeit zu einer sachorientierten Drogenpolitik haben Bund und Länder den Kriminellen das Feld überlassen.

Der Boom des Millionengeschäfts mit Cannabis zeigt nur eines: Mit ihrer Unfähigkeit zu einer sachorientierten Drogenpolitik haben Bund und Länder den Kriminellen das Feld überlassen. Im besten Fall wird das Drogengeld von den Tätern nur für einen luxuriösen Lebensstil genutzt — im schlechtesten zur Unterstützung des Terrorismus.

 

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Von Oliver Vogt

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Warum? Niemals wieder wird die Nachfrage nach Cannabis nachlassen, dazu ist die Droge viel zu beliebt und verbreitet. Fliegt eine Plantage auf, übernimmt ein anderer den Markt. Ein Kampf, der nicht zu gewinnen ist.

Das soll keine Kapitulation bedeuten. Aber es wird Zeit anzuerkennen, dass die Nachteile des Verbots die Vorteile deutlich überwiegen. So sind die Niederlande, wo der Cannabis-Handel seit etlichen Jahren legalisiert ist, auch nicht vor die Hunde gegangen. Im Gegenteil gibt es dort anteilig weniger Drogenopfer als in Deutschland, weil die Märkte weicher und harter Drogen auf diese Weise strikt getrennt sind. Das Geschäft liegt dort in der Hand honoriger, steuerzahlender Unternehmer. Mit weniger Ideologie und mehr Pragmatismus wäre das auch bei uns möglich.

LN

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