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Befall ernst nehmen

Meldepflicht bei Ungeziefer Befall ernst nehmen

Bettwanzen schienen lange als ein Problem des vorigen Jahrhunderts, das in unser hochtechnisierten, zivilisierten Welt keine Rolle mehr spielen sollte.

Bettwanzen schienen lange als ein Problem des vorigen Jahrhunderts, das in unser hochtechnisierten, zivilisierten Welt keine Rolle mehr spielen sollte. Doch auch und gerade heute gibt es viele Faktoren, die die Ausbreitung des Ungeziefers begünstigen. Neben den vielen Fernreisen heute ist das vor allem die Scham, mit der das Thema besetzt ist. Wer Bettwanzen hat, gilt als unhygienisch und asozial. Viele quälen sich deshalb lieber mit den Wanzen, als den Befall zuzugeben.

 

LN-Bild

Von Oliver Vogt

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Mehr denn je besteht dadurch die Gefahr, dass Bettwanzen zu einem Armutsproblem werden. Nicht, weil einkommenschwache Haushalte anfälliger wären – Bettwanzen können jeden treffen –, sondern weil sie sich die Bekämpfung durch Profis oft nicht leisten können. Erschwerend hinzu kommt, dass die EU den freien Verkauf wirksamer Gifte in den vergangenen Jahren stark eingeschränkt hat. Laien haben damit fast keine Chance mehr, die Tiere auf eigene Faust zu bekämpfen.

Die Öffentlichkeit muss darauf reagieren. Über eine Meldepflicht wäre ebenso nachzudenken wie staatlich geförderte Bekämpfungsprogramme. Berichte Seiten 1 und 6

LN

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