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Bewährungsprobe

Italien und der Wiederaufbau Bewährungsprobe

In Italien, dem am stärksten erdbebengefährdeten Land Europas, ist die Prävention jahrzehntelang sträflich vernachlässigt worden: 70 Prozent der Häuser in den kritischen ...

In Italien, dem am stärksten erdbebengefährdeten Land Europas, ist die Prävention jahrzehntelang sträflich vernachlässigt worden: 70 Prozent der Häuser in den kritischen Zonen des Apennins sind nach Schätzungen nicht erdbebensicher.

 

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Von Dominik Straub

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Premier Matteo Renzi steht nach dem Beben in Mittelitalien nun vor gewaltigen Herausforderungen. Die Milliarden für Wiederaufbau und Sanierung der bestehender Bausubstanz werden sich finden lassen.

Die wichtigste und schwierigste Aufgabe der Regierung wird darin bestehen, sicherzustellen, dass das Geld in die richtigen Hände kommt.

Die Mafia, betrügerische Bauunternehmen und korrupte Politiker sind immer zur Stelle, wenn in Italien Ströme öffentlicher Gelder fließen – bei allen Arten von Großprojekten. Renzi hat gestern bei der Vergabe der künftigen Bauaufträge Transparenz versprochen und angekündigt, dass der Wiederaufbau von der nationalen Anti-Korruptions-Behörde überwacht wird. Die noch junge Behörde hat bisher gute Arbeit geleistet. Sie steht nun vor einer großen Bewährungsprobe.

LN

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