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Bewundernswert

Anonyme Spende für Diakonie Bewundernswert

Das gängige Prinzip der wohltätigen Spende lautet: „Tu Gutes und rede darüber.“ Um so erstaunlicher ist, dass eine Frau oder ein Mann einer Wohngruppe der Vorwerker ...

Das gängige Prinzip der wohltätigen Spende lautet: „Tu Gutes und rede darüber.“ Um so erstaunlicher ist, dass eine Frau oder ein Mann einer Wohngruppe der Vorwerker Diakonie einen fünfstelligen Betrag in bar gegeben hat – ohne Namen, ohne Spendenbescheinigung, ohne Bedingungen, außer einer, die auf den Umschlägen stand: „Für die Kinder“.

Man kann nicht erwarten, dass Menschen ein Opfer bringen und nichts, nicht einmal Dank und Anerkennung, dafür erwarten. Anerkennung ist die wichtigste Währung unseres Zusammenlebens, mindestens so wichtig wie Geld. Aber offenbar gibt es Menschen, die freiwillig auf beides verzichten: Anerkennung und Geld.

Was den Spender oder die Spenderin in diesem Fall bewogen hat, wissen wir nicht. Scheu? Pflichtethik? Religiöse Demut? Wir können nur wünschen, dass ihm oder ihr die gute Tat ein gutes Gefühl verschafft – ein Gefühl, das keine Bestätigung von außen braucht. Eines aber ist sicher: Er oder sie verdient die Bewunderung von uns allen, die wir Gutes tun und darüber reden. Bericht Lokales

LN

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