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Das Töten soll kurz Pause haben

Kommentar Das Töten soll kurz Pause haben

Tage, an denen Nachrichtensprecher klingen wie Überbringer der Frohen Botschaft, sind selten. Am Donnerstag war so ein Tag.

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Im Osten der Ukraine, wo den Sommer über die Kämpfe zwischen ukrainischen Truppen und prorussischen Separatisten eskaliert waren, trat eine Waffenruhe in Kraft. Und für Syrien vereinbarten die USA und Russland kurz vor Ablauf der 48-stündigen Feuerpause eine Verlängerung bis heute.

Das Töten soll kurz Pause haben in zwei zerrütteten Weltgegenden. Man könnte darüber in Freude verfallen – wenn nicht die Vergangenheit und der komplexe Frontverlauf Anlass zu großen Zweifeln böten.

Das Geschäft der Diplomaten kann frustrierend sein. Manchmal aber begünstigen äußere Umstände ihre Bemühungen – so wie jetzt. Es wäre ein Triumph für US-Präsident Obama, kurz vor Ende seiner Amtszeit das Grauen in Syrien einzudämmen.

Und in Russland sind am Sonntag Parlamentswahlen. Nicht, dass Präsident Wladimir Putin etwas zu befürchten hätte. Aber als Friedensstifter triumphiert es sich doch besonders schön.

Ein Kommentar von Marina Kormbaki

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