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Der Druck wächst

KOMMENTAR Der Druck wächst

Seit langem schon schwelt an der Basis der Nord- SPD der Unmut über ihren Landeschef Ralf Stegner.

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Von Wolfram Hammer

Seit langem schon schwelt an der Basis der Nord- SPD der Unmut über ihren Landeschef Ralf Stegner. Wahl um Wahl ging unter seiner Führung verloren, die Regierungsverantwortung im Mai in Kiel gleich mit. Allzu sehr verenge er den Blick der Partei nach links, klagen einige. Persönlich sei er mit seiner verkniffenen Bissigkeit einfach nicht wählbar, sagen selbst Sozialdemokraten, die seinen Linkskurs eigentlich befürworten.

Bislang konnte Stegner die Kritik aussitzen. Die Mehrheit der Funktionäre stützte ihn durch alle Niederlagen hindurch. Seit gestern ist das anders. Mit Reinhardt Meyer und Frank Nägele forderten zwei politische Schwergewichte Stegner unverhohlen zum Rückzug auf. Es müssten Leute an die Spitze rücken, die Wahlen gewinnen können, sagte Nägele. Und auch aus den Kreisverbänden kam erstmals offene Kritik.

Sicher: Es sind auch persönliche Motive, die Meyer und Nägele treiben. Sie haben durch die Wahlniederlage ihre Jobs verloren. Dennoch geben sie den vielen Unzufriedenen an der Basis jetzt eine Stimme. Wenn sie das konsequent fortsetzen, wird sich Stegner dem Druck nicht lange entziehen können. Dann hat seine Götterdämmerung gestern begonnen.

LN

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