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Der bayrischen Wirtschaft geht es doch gut

Kommentar Der bayrischen Wirtschaft geht es doch gut

In Schleswig-Holstein gibt es neun gesetzliche Feiertage, in Mecklenburg-Vorpommern zehn und in Bayern bis zu 14. Unterschiede, die der DGB nicht mehr hinnehmen möchte. Er fordert einen zusätzlichen Feiertag für den Norden. Die Wirtschaft jault auf - dabei zeigt doch gerade das Beispiel Bayern, dass mehr freie Tage keinen wirtschaftlichen Einbruch bedeuten müssen.

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Ein Kommentar von Janina Dietrich.

Unbestreitbar ist, dass sich die wenigsten Menschen den Reformationstag aus religiösen Gründen als Feiertag wünschen. Es würden wohl nur wenige Schleswig-Holsteiner zusätzlich in die Kirche gehen oder sich mit Martin Luther beschäftigen, wenn sie am 31. Oktober nicht arbeiten müssten. Aber sie würden sich über einen freien Tag freuen. Darüber, mal eine Pause vom Job zu haben und Zeit mit der Familie verbringen zu können.

Wirtschaftsvertreter beklagen, dass durch den Feiertag hohe Verluste drohen, dass sogar Firmen deshalb ins Ausland abwandern würden. Aber wäre das wirklich so? Der bayerischen Wirtschaft geht es gut — trotz der vielen freien Tage. Auch im Norden würde wegen eines einzigen zusätzlichen Feiertages bestimmt nicht alles zusammenbrechen. Aber dafür gäbe es ein bisschen mehr Gerechtigkeit.

Ein Kommentar von Janina Dietrich

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