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Die SPD und der Friesenhof: Wo bleibt die Moral?

Kommentar Die SPD und der Friesenhof: Wo bleibt die Moral?

Der Friesenhof-Skandal: Im Untersuchungsausschuss des Landtags wird es immer bedrückender.

Ein Kommentar von Wolfram Hammer

Gestern bestätigten die ersten Ex-Heim-Mitarbeiter die schlimmen Vorwürfe von Mädchen, Ärzten, Jugendämtern: Strafsport, Kontaktsperren, ein Freiheitsentzug ohne Gerichtsurteil.

SPD-Sozialministerin Kristin Alheit, die in der Sache allzu lange ahnungslos war, hat offenbar erkannt, dass es da nichts zu beschönigen gibt. Sie legte bereits einen Plan für Gesetzesänderungen und neue Meldewege in ihrer Behörde vor. CDU und FDP drängen auch drauf. Die Grünen fordern den Heim-Tüv. Gut so. Es bewegt sich was.

Nur die SPD muss ihre Moral am Eingang des Sitzungssaals abgegeben haben. Ihre Bilanz gestern: Die Heimaufsicht sei sogar entlastet worden, sie habe doch immer mal im Friesenhof kontrolliert. Und das angeblich stundenlange Straf-„Aussitzen“ habe ein Zeuge ja gar nicht selber gesehen. Um wen oder was geht es der SPD in diesem Ausschuss? Um die Entlastung von Genossen? Um das Recht und die Würde junger Menschen jedenfalls nicht.

Ein Kommentar von Wolfram Hammer

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