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Die Teewurst war sein Schicksal

Die Teewurst war sein Schicksal

„Prinz Hermann“ wurde entführt.

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Verzweifelt gesucht: Doggenwelpe „Prinz Hermann III.“ wurde am Mittwoch in Niedersachsen mit Wurst ausgetrickst und entführt.

Quelle: dpa

Grundsätzlich gesehen ist eine Entführung immer ein Gewaltverbrechen, doch aufgrund des hohen Aufwandes, des großen Risikos und der zu erwartenden harten Strafe hierzulande eher die Ausnahme. Hin und wieder aber lässt sich ein Kidnapper eben doch nicht abschrecken, wie jetzt in Niedersachsen geschehen, wo die Polizei nach dem entführten „Prinz Hermann III.“ sucht. Wobei es sich in diesem speziellen Fall nicht um ein Mitglied des deutschen Hochadels handelt, sondern schlicht um einen Vierbeiner – allerdings einen sehr wertvollen.

„Prinz Hermann“ ist ein gerade neun Wochen alter Welpe der Rasse Continantaldogge. Als seine 52 Jahre alte Besitzerin und Hobby-Züchterin am Mittwoch in Wolfhagen bei Kassel das Gehege inspizieren wollte, fand sie nur noch eine Weißbrotscheibe mit Teewurstresten und zwei herrenlose Frikadellen – von dem Hundebaby aber keine Spur. Die unbekannten Entführer hatten den Kleinen mit den unwiderstehlichen Fressalien angelockt, dann den Maschendrahtzaun angehoben und das Tier einfach mitgenomen.

Jetzt steht „Prinz Hermann“ ganz offiziell auf der Fahndungsliste. Besondere Kennzeichen: weißes Fell mit einem markanten braunen Fleck rechts am Kopf. Und eine Schwäche für Teewurst.

LN

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