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Die Waffenruhe für Syrien hängt an einer Frage der Definition

Kommentar Die Waffenruhe für Syrien hängt an einer Frage der Definition

Endlich mal keine schlechten Nachrichten zu Syrien. Doch bislang ist der von US-Außenminister Kerry und seinem russischen Amtskollegen Lawrow vorgestellte Plan für eine Waffenruhe bloß ein Blatt Papier. Von einem Durchbruch in den Verhandlungen kann keine Rede sein.

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Ein Kommentar von Marina Kormbaki.

Der Plan zur Ermöglichung von Hilfslieferungen in belagerte Gebiete und zum Beginn einer Waffenruhe würde eine wichtige Voraussetzung dafür erfüllen, dass die eigentlichen Friedensgespräche in Genf wieder aufgenommen werden.

Ob der Plan jedoch verwirklicht wird, ist eine Frage der Definition: Die Luftangriffe auf den IS und die Al-Nusra-Front sind von der Waffenruhe ausgenommen. Welche Gruppen jedoch zu den Radikalislamisten gehören und welche nicht — dazu gibt es zwischen Russland und der US-geführten Anti-IS-Koalition grundverschiedene Ansichten. Bisher zählten die Russen auch solche Regimegegner zum IS, die mit den Terroristen nichts zu tun haben. Auf eine Korrektur des russischen Freund-Feind-Schemas deutet noch nichts hin.

Ein Kommentar von Marina Kormbaki

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