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Die verschwiegene Kriminalität

Kommentar Die verschwiegene Kriminalität

Rund 100 000 Euro hat die Dunkelfeldstudie des Landeskriminalamtes gekostet. Das ist gut angelegtes Geld. Denn die amtliche Kriminalitätsstatistik, die die angezeigten Straftaten auflistet, ist ja nur ein Teil der Wahrheit.

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Von Wolfram Hammer

Die gefühlte Sicherheit der Bürger beeinflusst ihr Verhalten und politisches Urteil nicht minder.

Da ist es beruhigend, dass sich die Faktenlage — allenthalben sinkende Kriminalitätsraten — im Gefühl widerspiegelt. Keine zehn Prozent fürchten, Opfer einer Straftat zu werden. Allerdings: Ein Drittel meidet dazu auch bestimmte Wege und Plätze.

Erschütternd bleibt, dass Sexualdelikte, sexuelle Belästigungen zumal, kaum zur Anzeige gebracht werden. Das beweist, wie groß und wie verdrängt das Problem sexueller Gewalt gegen Mädchen und Frauen in diesem Land noch ist.

Und an alle besorgten Bürger: Die Zahlen wurden für 2014 erhoben, lange vor den schlimmen Kölner Silvester-Vorfällen und dem Anstieg der Flüchtlingszahlen. Polizei und Innenministerium wollen weiter nach den Ursachen forschen lassen und Gegenstrategien entwickeln. Gut so.

Ein Kommentar von Wolfram Hammer

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