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Diplomaten gefragt

Krise mit der Türkei Diplomaten gefragt

In der Politik zählen nicht allein die Fakten. Es kommt immer auch darauf an, wann sie verbreitet werden – und wer dies macht.

In der Politik zählen nicht allein die Fakten. Es kommt immer auch darauf an, wann sie verbreitet werden – und wer dies macht. Man mag daher nicht an Zufall glauben, dass eine Einschätzung über die Verstrickung der Türkei in den islamistischen Terror zu einem Zeitpunkt bekannt wird, an dem das Verhältnis zu Ankara besonders angespannt ist.

 

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Von Jörg Kallmeyer

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Es geht um mehr als um einen Konflikt zwischen CDU- geführten Innenministerium und SPD-geführtem Außenministerium. Der Vorgang spiegelt in aller Deutlichkeit die aktuellen Interessenlagen im Umgang mit der Türkei wider. Es gibt viele, die an einer weiteren Eskalation des Streits mit der türkischen Staatsführung interessiert sind. Diejenigen, die auf eine Fortsetzung des sachlichen Dialogs mit der Türkei drängen, kommen derzeit zu kurz. Solange Europa keine Alternative zum Flüchtlingspakt mit Erdogan hat, macht eine Verteufelung des Abkommens wenig Sinn. Die Türkei ist zu wichtig, um alle Gesprächsfäden zu kappen. Darum sind nach den Stunden der Empörung nun wieder die Stimmen der Diplomaten gefragt.

LN

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