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Doppelmoral

US-Justiz gegen Kim Dotcom Doppelmoral

Vorweg: Kim Dotcom ist kein netter Typ. Zwar gilt der gewichtige Kieler für viele als eine Art Freiheitsheld des Internets.

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Von Oliver Vogt

Vorweg: Kim Dotcom ist kein netter Typ. Zwar gilt der gewichtige Kieler für viele als eine Art Freiheitsheld des Internets. Tatsächlich hat er aber mit geistigem Eigentum anderer Leute ein gewaltiges Vermögen angehäuft. Wäre die von Dotcom gestartete Plattform Megaupload lediglich für legale Zwecke benutzt worden und nicht für den Austausch urheberrechtlich geschützter Filme und Musik, ihr Erfolg wäre eher bescheiden gewesen.

Gleichwohl ist das Verhalten der US-Justizbehörden überaus fraglich. Denn bei Lichte besehen wird auch von den Nutzern von Facebook und Googles Youtube urheberrechtlich geschütztes Material in Massen verbreitet und damit Werbeumsatz in astronomischer Höhe generiert. Nur gehen die Bosse der US-Internetkonzerne, die seit jeher auf europäische Datenschutz- und Urheberrechte pfeifen, nicht in den Knast, sondern zum Dinner ins Weiße Haus. So etwas nennt sich Doppelmoral. Bei Facebook und Youtube haften bei Rechtsverstößen die Nutzer, die Konzerne selbst bleiben unbehelligt. Warum ist das bei Kim Dotcom anders? Bericht Seite 10

LN

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