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Ehrung eines Poeten

Nobelpreis für Bob Dylan Ehrung eines Poeten

Er ist kein guter Sänger, kein bedeutender Gitarrist und ob seine Texte literarische Qualität haben, ist schwer zu ermessen, denn viele sind kryptisch.

Er ist kein guter Sänger, kein bedeutender Gitarrist und ob seine Texte literarische Qualität haben, ist schwer zu ermessen, denn viele sind kryptisch. Und doch ist der Schwedischen Akademie mit der höchsten literarischen Ehrung der Welt für Bob Dylan ein Coup gelungen.

 

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Von Michael Berger

Das Nobelpreiskomitee begründete seine Wahl damit, dass Dylan „neue poetische Ausdrucksformen innerhalb der großen amerikanischen Songtradition“ begründet habe. Doch das ist nur ein Aspekt seiner Bedeutung. Dylan steht für die Popkultur, die sich seit Elvis über die Welt ausgebreitet hat, erst als Jugendkultur, mit dem Älterwerden der 68er-Generation auch als Lebenselixier des Mainstreams.

„Blowin’ in the Wind“ oder „Like a Rolling Stone“ sind heute Klassiker aller Generationen.

Wenn jetzt Vertreter der Hochkultur-Polizei die Entscheidung als Witz abtun, zeigt das nur, wie borniert die Gralshüter des Elitären immer noch sind. Dabei hat Dylan etwas mit ihnen gemeinsam: Ein Künstler für die ganz große Masse war er nie. Also: Don’t think twice it's all right. Bericht Seite I

LN

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