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Eigenes Unvermögen

Erste Pferdesteuer im Norden Eigenes Unvermögen

Wenn Tankstellen für Luft Geld verlangen und Kommunen für Regenwasser abkassieren, was läge da für Politiker näher, den Pferdebesitz zu besteuern?

Wenn Tankstellen für Luft Geld verlangen und Kommunen für Regenwasser abkassieren, was läge da für Politiker näher, den Pferdebesitz zu besteuern? Dem Einfallsreichtum verschuldeter Kommunen sind keine Grenzen gesetzt. Im nordwestmecklenburgischen Siemz machten Gemeindevertreter den Vorschlag, eine Katzensteuer einzuführen. Und demnächst vielleicht eine Steuer auf Gold

 

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Von Curd Tönnemann

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hamster oder frische Luft?

Tatsächlich lenken Kommunalpolitiker mit Vorschlägen wie einer Pferdesteuer nur vom eigenen Unvermögen ab. Nämlich: Ordentlich mit Mitteln von Steuerzahlern umzugehen. Doch öffentliche Gelder herauszuschmeißen, tut ja nicht weh. Es trifft nicht das eigene Portemonnaie. Da wäre man vorsichtiger. Also raus damit. Am Ende klafft das Loch im Etat. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen.

Was für ein „Segen“ ist da doch eine Pferdesteuer. Aber die Tangstedter Gemeindevertreter werden sich noch umsehen. Noch gelten sie als mutige Vorreiter für ihre Idee. Angesichts der Bugwelle von Protest darf man aber darauf wetten, dass sie bald zurückrudern.

LN

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