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Streit um Ausbau der Windkraft Ein Hilferuf

Wenn Politik, Gewerkschaften und Verbände im Norden gemeinsam Alarm schlagen, dann ist das weit mehr als die interessengeleitete Wortmeldung einer Lobbygruppe.

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Von Christian Risch

Wenn Politik, Gewerkschaften und Verbände im Norden gemeinsam Alarm schlagen, dann ist das weit mehr als die interessengeleitete Wortmeldung einer Lobbygruppe. Sie alle sehen durch die Politik der Bundesregierung die Ausbauziele der Windkraft gefährdet — und diese Sichtweise ist begründet.

Die Energiewende ist ein milliardenschweres Geschäft, bei dem jedes Bundesland einen möglichst großes Stück vom Kuchen abbekommen möchte. Bei diesem erbitterten Verteilungskampf setzen sich große und starke Bundesländer wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen bei der Ausgestaltung von Gesetzen eher durch als kleine wie zum Beispiel Schleswig-Holstein. Da spielt dann nur eine Nebenrolle, dass im Norden Deutschlands mehr Wind weht und hier der ideale Standort für Windkraft ist.

Es kann nicht darum gehen, Arbeitsplätze im Norden gegen Jobs in den Braunkohlerevieren auszuspielen. Doch für das Gelingen und die Akzeptanz der Energiewende ist es wichtig, dass schlagende Argumente nicht einem großen Kuhhandel geopfert werden. Bericht S. 8

LN

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