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Ein gebeuteltes Land

Terror in Kenia Ein gebeuteltes Land

Traumhaftes Ostafrika: weiße Strände, blaues Meer, aufregende Safaris. Die Bilder aus Nairobi zeigen die andere Seite: Gewalt, hasserfüllte Islamisten, ein Blutbad.

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Von Nina Gottschalk

Traumhaftes Ostafrika: weiße Strände, blaues Meer, aufregende Safaris. Die Bilder aus Nairobi zeigen die andere Seite: Gewalt, hasserfüllte Islamisten, ein Blutbad. Der Angriff auf das Einkaufszentrum entsetzt die westliche Welt, die sich auch in fernen Urlaubsregionen durch extremistische Kräfte bedroht fühlt. Zahlreiche Ausländer sind unter den Toten und Verletzten.

Die Kenianer trifft die Attacke viel tiefer. Schon jetzt leidet ein großer Teil von ihnen Hunger oder wird Opfer von Stammesfehden. Viele Menschen sind von Bildung ausgeschlossen, Verwaltung und Politik sind korrupt.

Der Tourismus ist eine große Chance. Doch die unfassbare Gewalt destabilisiert das ohnehin gebeutelte Land. Künftige Gäste werden verschreckt. Gäste, die Hotels und Restaurants füllen und den oft so mühsamen Broterwerb vieler Menschen sichern. Was ihr Ausbleiben bedeutet, mussten die Kenianer schon 2007 erfahren, als es im Zuge der Präsidentschaftswahlen zu gewaltsamen Ausschreitungen kam.

Leidtragende des Terrors sind vor allem die Schwächsten.

LN

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