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Ein mulmiges Gefühl

Streit um Hundesteuern Ein mulmiges Gefühl

In weiten Teilen Schleswig-Holsteins müssen für bestimmte Hunderassen immer noch deutlich höhere Steuern gezahlt werden als für andere.

In weiten Teilen Schleswig-Holsteins müssen für bestimmte Hunderassen immer noch deutlich höhere Steuern gezahlt werden als für andere. Die Kommunen versuchen auf diese Weise, die Zahl der Pitbulls, Staffordshire Terrier und Co. in ihrem Ort niedrig zu halten.

 

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Von Janina Dietrich

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Das ist verständlich. Denn bei vielen Menschen lösen die Rassen Ängste und Unbehagen aus – vor allem seit zwei dieser sogenannten Kampfhunde vor gut 15 Jahren in Hamburg-Wilhelmsburg den sechsjährigen Volkan totgebissen haben.

Tierschützer argumentieren seit Jahren, dass nur wenige Beißattacken von Kampfhunden ausgehen. Schäferhunde seien den Statistiken zufolge wesentlich häufiger in solche Vorfälle verwickelt. Auch deshalb hat Schleswig-Holstein die Rasseliste Anfang des Jahres abgeschafft. Und damit ist auch klar, dass die Kommunen die Steuersätze entsprechend anpassen müssen. Alles andere wäre ungerecht.

Niedrigere Steuern bedeuten aber auch, dass sich wieder mehr Leute diese Rassen anschaffen werden. Und trotz aller positiven Statistiken wird das bei vielen Menschen ein mulmiges Gefühl auslösen.

LN

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