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Eine Senatorin mit Mut

Kommentar Eine Senatorin mit Mut

Die Frau hat Courage. Senatorin Kathrin Weiher (parteilos) will Lübecks Bürgermeisterin werden - und könnte damit gegen ihren eigenen Chef antreten, Amtsinhaber Bernd Saxe (SPD). Das ist zweifelsfrei mutig, strategisch klug ist es nicht, findet unsere Redakteurin.

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 Jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt. Doch Weiher steckt in der Zwickmühle. Sie muss sich bekannter machen bei den Lübeckern – und die Parteitage von CDU, Grünen, BfL, FDP und Linken müssen sie noch formal als Kandidatin nominieren.

Saxe hingegen kann abwarten. Als gewiefter Taktiker wird er erst die Stimmung in der Stadt erspüren. Bewirkt Weihers Kandidatur einen Wunsch nach Veränderung bei den Lübeckern? Oder bleiben sie ihm treu, dem erfahrenen Bürgermeister? Erst dann wird Saxe sich entscheiden, ob er für eine vierte Amtszeit in den Wahlkampf zieht. Saxe kann sich diese Zeit lassen. Bekannt ist der Mann in dieser Stadt, seine Partei braucht er nicht.

Klar ist: Saxe sitzt am längeren Hebel. Im Alltag muss Weiher seinen Vorgaben folgen. Saxe bleibt ihr Chef – auch während des Wahlkampfes.

Ein Kommentar von Josephine von Zastrow

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