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Eine gute Übernahme

Lürssen schluckt Blohm+Voss Eine gute Übernahme

Große Unternehmen schlucken kleine, und kleine manchmal sogar große. Meistens ist das Geschrei danach groß.

Große Unternehmen schlucken kleine, und kleine manchmal sogar große. Meistens ist das Geschrei danach groß. Gestern war das anders: Eine Bremer Familienwerft kauft Blohm+Voss – und alle sind restlos glücklich. Muss man da misstrauisch werden?

 

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Von Curd Tönnemann

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Muss man nicht. Die Lürssen-Gruppe ist strategisch gut aufgestellt, hat rechtzeitig erkannt, wo Geld zu verdienen ist. Blohm+Voss dagegen schien stehengeblieben. Die Vorgabe des britischen Eigentümers, das lukrative Geschäft mit Luxusyachten voranzutreiben, wurde verfehlt. Deshalb darf sich die Belegschaft jetzt nicht nur in Bremen, sondern auch in Hamburg freuen. Lürssen ist der Retter zur richtigen Zeit. Ein regionales Unternehmen noch dazu. Bravo. Ausgerechnet aus Bremen? Geschenkt!

Jahrelang ging es mit den Werften in Deutschland den Bach runter. Zu übermächtig schien die Billig-Konkurrenz in Fernost. Lürssen beweist, dass es sich hierzulande lohnt, Schiffe zu bauen. Mit den Bremern ist nun neben der Genting-Group in Mecklenburg-Vorpommern ein weiterer starker Player am Markt. Berichte Seiten 1 u. 12

LN

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