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Einigkeit gefragt

Dauer-Unterkunft Volksfestplatz Einigkeit gefragt

Nur noch wenige Flüchtlinge schaffen den Weg in den Norden, die Erstaufnahmen stehen weitgehend leer.

Nur noch wenige Flüchtlinge schaffen den Weg in den Norden, die Erstaufnahmen stehen weitgehend leer. Jetzt bietet das Land Lübeck an, die Erstaufnahme auf dem Volksfestplatz in eine kommunale Dauer-Flüchtlingsunterkunft umzuwandeln.

 

LN-Bild

Von Wolfram Hammer

Das wird die Stadt ernsthaft nicht ablehnen können. Denn noch immer schaffen es ihre Behörden nicht, die Lübeck zugewiesenen Flüchtlinge auch vernünftig mit Wohnraum zu versorgen. Es ist daher nicht nur reine Freundlichkeit, die das Land zu diesem Angebot veranlasst. Es ist auch ein ganzes Stück weit Gereiztheit über die Versäumnisse der Lübecker Verwaltung und Politik. Denn natürlich ist der Wohnungsmarkt eng, sind die Mieten hoch. Der Stadt Kiel aber geht es nicht viel anders, und sie bewältigt das Problem trotzdem klaglos.

Dabei haben schon die ewigen Debatten, ob es in Lübeck überhaupt eine Erstaufnahme geben soll, den Rest des Landes schwer genervt. Will die Stadt ihre Reputation nicht gänzlich verspielen, sollten ihre Politiker jetzt mal ganz schnell Einigkeit demonstrieren.

LN

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