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Deutschland und der Terror Erstaunlich gelassen

Erst waren es die Weihnachtsmärkte, auf die Anschläge befürchtet wurden. Nun geht die Angst um, dass die Silvesterpartys ins Visier von Terroristen geraten sind.

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Von Dirk Schmaler

Erst waren es die Weihnachtsmärkte, auf die Anschläge befürchtet wurden. Nun geht die Angst um, dass die Silvesterpartys ins Visier von Terroristen geraten sind. Man kann nur hoffen, dass sich auch diese Warnungen als falsch herausstellen werden. Gewissheit gibt es dafür nicht. Mit dieser Bedrohungslage muss Deutschland leben.

Den Deutschen ist das sehr bewusst. Umfragen zufolge rechnet die Mehrheit der Bevölkerung sogar damit, dass der „Islamische Staat“ im neuen Jahr einen Anschlag in Deutschland verüben wird. Aus diesen Zahlen spricht nicht Angst und Panik, sondern vor allem eine erstaunliche Gelassenheit. Bisher jedenfalls hält die diffuse Erwartung eines Anschlages kaum jemanden davon ab, ins Stadion zu gehen oder an Tagen wie heute die Feiermeilen und Marktplätze der Republik zu besuchen.

Das ist gut so. Terror ist ein perfides Spiel mit einer allgegenwärtigen Angst und entfaltet sich vor allem in den Köpfen. Furcht jedoch hilft genauso wenig wie der Ruf nach immer neuen Sicherheitsgesetzen.

Bericht Seite 4

LN

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