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Falscher Gegner

Die MuK und die Eliten Falscher Gegner

Die staatliche Kulturförderung steht latent unter dem Verdacht, einem wohlhabenden, bürgerlichen Publikum zu Diensten zu sein.

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Was ist aus den Dänen geworden?

Von Hanno Kabel

Die staatliche Kulturförderung steht latent unter dem Verdacht, einem wohlhabenden, bürgerlichen Publikum zu Diensten zu sein. Nicht ohne Grund: Über viele Jahrzehnte bestimmte eine kleine Elite, was als Kultur gelten dürfe, und ganz verschwunden ist dieser Besitzanspruch des Bürgertums bis heute nicht.

Aber den Kampf dagegen ausgerechnet an der Lübecker MuK festzumachen, ist absurd. Die MuK ist, von Ausnahmen abgesehen, selbst nicht einmal Veranstalter. Sie vermietet ihre Säle für gutes Geld, braucht einen vergleichsweise geringen Zuschuss und erfüllt eine wichtige Funktion für die Stadt — als ein Ort, der fast jedem etwas Interessantes bietet.

Nicht weniger absurd wird das Ganze dadurch, dass der grüne Politiker Thorsten Fürter auf die soziale Zusammensetzung des Kongresspublikums anspielt. Dass zu einem Ärztekongress nur Ärzte kommen, ist weder überraschend noch skandalös; und es sind gerade die Kongresse, mit denen die MuK ihr Kulturprogramm quersubventioniert. Bericht Lokales

LN

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