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Flaute im Hafen

Millionen-Verluste bei der LHG Flaute im Hafen

Das Geschäft läuft nicht. Bisher hat niemand Klartext geredet — aber an den lübschen Kaikanten wird seit 2008 kein Geld mehr verdient.

Das Geschäft läuft nicht. Bisher hat niemand Klartext geredet — aber an den lübschen Kaikanten wird seit 2008 kein Geld mehr verdient. Jetzt ist der dicke Tanker Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) schon fast auf Grund gelaufen. Eigentlich müssten sich Chefs und Hafenarbeiter zusammenraufen, um den Kahn wieder flott zu machen. Aber nix da. Beide Seiten bekriegen sich bis aufs Messer — unter Anführerschaft von Ver.di, die im Minderheitsgesellschafter Deutsche Asset den Grund allen Übels sieht. Die Arbeiter wollen Sicherheit im Hafen, die es in diesen Zeiten nur bedingt gibt.

Doch der Grundkonflikt liegt tiefer. Die LHG war bis 2008 immer in städtischer Hand und führte ein beschauliches Behördendasein. Die Gesetze des Marktes sind weitgehend an ihr abgeprallt: Die Stadt hat nie Gewinne verlangt, die LHG hat nie welche an die Stadt gezahlt. Doch seit die Deutsche Asset eingestiegen ist, muss sich die LHG in ein Wirtschaftsunternehmen verwandeln. Dieser Wandel fängt im Kopf der Mitarbeiter an — und den hat die LHG bisher nicht geschafft.

LN

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