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Millionen Euro durch Blitzer Für mehr Sicherheit

Sie lauern hinter Büschen und Alleebäumen, mal getarnt, mal ungeniert offen: stationäre Blitzer und mobile Radargeräte. Beinahe könnte man sich als Autofahrer von ihnen verfolgt fühlen.

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Von Curd Tönnemann

Sie lauern hinter Büschen und Alleebäumen, mal getarnt, mal ungeniert offen: stationäre Blitzer und mobile Radargeräte. Beinahe könnte man sich als Autofahrer von ihnen verfolgt fühlen.

Seit einigen Jahren nun haben die Kommunen das Geschäft für sich entdeckt — auch weil sich die Polizei mancherorts aus der Aufgabe der Geschwindigkeitsüberwachung zurückgezogen hat, mangels Personal. Pure Abzocke sind die Kontrollen trotzdem nicht, so lange sie an Unfallschwerpunkten stattfinden und damit mehr Verkehrssicherheit schaffen. Denn die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Raser. Sie gefährden nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das anderer Verkehrsteilnehmer.

Traurig bleibt, dass in Lübeck von jährlich 2,2 Millionen Euro aus Blitzern angeblich fast alles für Personal- und Fahrzeug-Einsatz draufgeht. Aber warum soll eine Stadt, die einer vierköpfigen Familie für die 90-sekündige Trave-Überfahrt 7,70 Euro abknöpft und dabei auf keinen grünen Zweig kommt, ausgerechnet von Blitzer-Geld pro

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LN

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