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Genau hinsehen - und nicht populistischen Parolen das Feld überlassen

Kommentar Genau hinsehen - und nicht populistischen Parolen das Feld überlassen

Wenn Mädchen von einer Gruppe junger Männer bedrängt werden wie im Kieler „Sophienhof“, ist das schockierend und nicht hinnehmbar. Zum Glück haben Passanten, Sicherheitskräfte und Polizei schnell und richtig reagiert und Schlimmeres verhindert.

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Von Christian Risch

Doch damit ist die Sache nicht erledigt. Es geht um unser Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum. Es darf keinen Schaden nehmen. Das bedeutet mehr Präsenz von Polizei und Sicherheitskräften und auch die Wachsamkeit aller. Und es bedeutet, dass jene, die andere bedrängen und bedrohen, dafür bestraft werden müssen — ganz unabhängig davon, wo sie herkommen, ob sie Flüchtlinge sind oder Deutsche.

Die Gesetze gelten für alle.

Doch ebenso wichtig ist es, genau zu unterscheiden. Die Männer, die in Kiel oder Köln Mädchen und Frauen bedrohten, sind in keiner Weise repräsentativ für die Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen vor Bomben und Bürgerkrieg. Es ist schlimm, dass solche Taten den Ruf der Schutzbedürftigen in Misskredit bringen, das haben sie nicht verdient.

Auch deshalb müssen wir genau hinsehen, um nicht populistischen Parolen das Feld zu überlassen.

Ein Kommentar von Christian Risch

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