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Genug gespart!

Zur Finanzlage des UKSH Genug gespart!

Natürlich muss ein Landeskrankenhaus mit Geld effizient umgehen. Die Zeiten, in denen Millionen irgendwo versickern können, sind vorbei.

Trotzdem hat das Sparen Grenzen. Ein privates Krankenhaus kann deshalb schwarze Zahlen schreiben, weil es sich auf profitable Bereiche konzentrieren kann. Was sich nicht rechnet, wird geschlossen – siehe die Geburtsstation in Oldenburg. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) bietet eine Vollversorgung an. Also auch Behandlungen, die teuer und defizitär sind.

Die Politik behandelt das UKSH wie eine Privatklinik. Es soll Gewinn machen. Das Ergebnis: Das Personal ist bis zum Anschlag und darüber hinaus belastet, immer wieder kommt es zu Vorfällen, die auch auf den Spardruck zurückzuführen sind – wie jetzt die unzureichend gereinigten OP-Bestecke.

Die Landesregierung muss umdenken und die Unikliniken wieder mit so viel Steuergeld ausstatten, dass dort ordentlich gearbeitet werden kann. Im Interesse der Bürger, denn das UKSH ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge.

Von Helge von Schwartz

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