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Halbherzige Reform

Mehr Lehrer braucht das Land Halbherzige Reform

Dem Land gehen die Lehrer aus. Jetzt sollen es ausländische Mitbürger richten. Sie sollen leichter in den Schuldienst eingestellt werden können. Klar, das kann man machen.

Dem Land gehen die Lehrer aus. Jetzt sollen es ausländische Mitbürger richten. Sie sollen leichter in den Schuldienst eingestellt werden können.

 

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Von Wolfram Hammer

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Klar, das kann man machen. Am Ende wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit so wenig bringen wie die groß angekündigten Quereinsteiger-Programme. Da wollte das Land zum Beispiel Ingenieure oder Chemiker anwerben. Am Ende blieben die bürokratischen Hürden doch wieder hoch, die Zahl der Quereinsteiger blieb niedrig.

Nein, wer zu wenig Lehrer hat, muss an der regulären Lehrerausbildung und am Berufsbild etwas ändern. Das fängt damit an, dass man die Bildungs-Uni nicht in Flensburg bauen sollte, einem Ort in der fernen Provinz, dessen Attraktivität sich für junge Leute doch arg in Grenzen hält. Und das endet vielleicht erst damit, dass man Lehrer nicht länger 40 Jahre lang mit A 13 an einer Schule festnagelt, sondern ihnen immer wieder Wechsel ermöglicht und Mehr-Verdienst, wenn sie zum Beispiel Zusatzaufgaben übernehmen. Für solche Reformen scheint der Mangel aber noch nicht groß genug zu sein.

LN

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